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traubenzucker

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Seite: von 2

Klara
Advanced Member

Deutschland
206 Beiträge

Erstellt  am: 19.03.2004 :  13:33:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also um es mal auf den Punkt zu bringen: Zucker ist Zucker... und wenn man den meiden soll, tu ich das auch und mache da nitht so schiefe Kompromisse. Wenn ich eine Wurst sehe, in der Zuckerstoffe, Glucosesirup oder ähnliches enthalten ist, kaufe ich sie nicht! Dann gehe ich in den Bioladen, da gibt es Wurst auch ohne Zucker - das Fleisch ist eh von besserer Qualität!

Liebe Grüße von der Klara
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Irène
Junior Member

Schweiz
29 Beiträge

Erstellt  am: 20.03.2004 :  00:52:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Liebe Uli

Mir platzt der Kragen, was soll der Blödsinn! Wie Beispiel beweisst, Irren ist menschlich! Und wenn du dies nicht denkst, dann bist du halt übermenschlich schön für dich!! Ich kann wenigstens dazu stehen wenn ich mich geirrt habe und noch dazu etwas gelernt habe. Den Prof. habe ich kaum bemüht er hat mir ganz nett ein E-mail auf meine Frage geschickt. Nein, Uli ich glaube definitiv nicht dass ihr alles besser wisst und wenn ich Zweifel habe dann überprüfe ich dies und so wird es auch bleiben.
Und das nächste Mal wenn du was nicht sagen willst dann sag oder schreib es auch nicht OK.
Ich habe Freude an diesem Forum aber nicht wenn ich so blöd angemacht werde.

LG Irène
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kauki
Advanced Member


290 Beiträge

Erstellt  am: 20.03.2004 :  07:55:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hi zusammen,

@irene, also was hast du eigentlich, worauf willst du hinaus, traubenzucker ist tabu + wieso ärgern, interessieren dich meine bücher? aber hier ein paar zeilen daraus....

kohlehydrate sind eine kette von vielen od. wenigen zuckerbausteinchen.

monosaccharide sind die kleinsten zuckerbausteinchen-glukose/traubenzucker, die fructose/fruchtzucker aus obst, die galaktose/milchzucker aus milchproduktn bzw. milch.

viel insulin lockt der traubenzucker, weil er schon die richtige häppchengröße für die zelle hat.
fruchtzucker u. milchzucker müssen erst in dr leber in das gerechte
zellhäppchen umgewandelt werden. sie locken wenig insulin. deshalb haben die meisten früchte und milchprodukte einen niedr. gi.
tipp: geben sie traubenzucker nur Ihrem feind und würzen sie also ruhig mit fruchtzucker.

haushaltszucker: ein zweifachzucker mit einem teil fructose und einem teil glukose. da die fruktose erst noch in der leber für die zelle aufbereitet werden muß, lockt er nicht ganz so viel insulin wie traubenzucker.
milchzucker-laktose ist ebenfalls ein disaccharid aus einem teil glukose und einem teil glaktose. auch er lockt insulin, aber lange nicht so stark wie haushaltszucker.
stärke ist polysaccharid, also eine kette von tausenden von einzelzuckern und zwar von glukosemolekülen.hauptstärkelieferanten:getreide,kartoffeln. enzyme spalten die stärke schon im mund klein, weshalb brot nach längerem kauen süß schmeckt. die so lange gesundgelobten komplexen kohlehydr. muß mann neu definieren. denn stärke kann nämlich mit ihren glukosemolekülen schnell ins blut dringen, viel insulin locken. die stärke der kartoffel dringt schnell ins blut, deshalb der hohe gi.
auch bei weißbrot ist dies so.
ein brot aus vollkornschrot hat ebenso einen niedr. gi als brot aus vollkornmehl.

glukose-bausteinchen dringen immer ins blut, langsam od. schnell.
nur -langsam- ist kein problem, denn das entsorgt die bauchspeicheldrüse, denn die zuckerteilchen traben langsam, und für jedes glokosemolekülchen eilt ein insulinmolekülchen herbei und schafft es weg. der blutzuckerspiegel bleibt relativ konstant, versorgt das gehirn mit energie, und falls mal dem gehirn der zucker ausgeht, dann wird ein bisschen zucker aus dem leberspeicher mobiliesiert.


gruß kauki
(silvia)
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Irène
Junior Member

Schweiz
29 Beiträge

Erstellt  am: 21.03.2004 :  09:56:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Liebe Silvia

Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. So stelle ich mir eine interessante Hilfe vor und so bringt es auch was. Mit blöden, Bemerkungen habe ich halt so meine Mühe und dann kann ich mich schon ärgern aber ist alles schon vorbei.

Liebe Grüsse
Irène
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kauki
Advanced Member


290 Beiträge

Erstellt  am: 22.03.2004 :  08:15:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hi irene,

gut dass ich dir helfen konnte. ich muß dir ehrlich sagen, wenn ich nur das buch von m alleine hätte, würde-wäre ich auch nicht zurecht gekommen. so habe ich mir einige literatur über diese glyx-ernährung zugelegt, und die haben mir sehr-sehr geholfen das alles gut zu verstehen.

über das m-buch samt kochbuch bin ich teilweise sowieso enttäuscht, denn da steht alles teilweise nur sehr oberflächlich drinnen und im kochbuch ist auch alles nur so einseitig mit viel creme-fraiche, quark, fetten usw.

aber in wahrheit muß man genau bei diesen zutaten sehr aufpassen, auch in ph1, und davon steht nirgends etwas. wenn jemand glaubt, fett in maßen bzw. fetten käse bzw. milchprodukte in rauhen massen essen zu können so könnte dies ein fehler sein und er wird sich zeigen, indem man nichts abnimmt.

auch für diätgeschädigte steht nichts drinnen, wenn sie z.b. früher viel zu wenig gegessen habe od. teilweise nur gehungert haben, dass jene eine art einstimmungsphase brauchen und dann den körper langsam auf diese ernährung umstellen sollen. dies sollte sich über einen zeitraum von ca. 3wochen hinstrecken. denn wenn solche personen das nicht machen, könnte eine gewichtszunahme erfolgen.

ich muß dir sagen, 5 monate dabei, ich hab sehr viel gelernt wie man das richtig macht. jeden falls egal wie immer, finger weg von allzuviel fett und mind. 3 tage in der woche komplett fettlos essen.

und wenn man zwischendurch mal zu lange steht, so kann man auf jeden fall 5 tage lang fettfrei z.b. mit linsen, dinkelgrieß oder kraut-kohl
mal dazwischen gehen, dann wird sich der körper wieder weiter umstellen und gewicht hergeben.

na dann gruß
kauki
(silvia)
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