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GR-Prinzip Phase II

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Plasta
Advanced Member

Schweiz
447 Beiträge

Erstellt am: 06.12.2006 :  13:24:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Es ist eigentlich erst in Phase II zu verwenden, kann aber bei unvermeindlichen Ausnahmen in Phase I nützlich sein (obwohl es keine Ausnahmen in Phase I geben sollte). Ich zitiere vom Buch " Die Montignac Diät -Abnehmen für Geniesser" Seite 112, Phase II: Gewichtsstabilisierung :

"Gutes Essen gehört zu den schönsten Erfahrungen, die wir machen können: kochen ist wie die Musik oder die Malerei eine echte Kunst. Deshalb wäre es schade, sich für immer von Speisen zu verabschieden, die zwar einen relativ hohen GI, aber auch grossen kulinarischen Wert haben. Wenn Sie das Prinzip des glykämischen Resultats (GR) einer Mahlzeit berücksichtigen, können Sie viele dieser Köstlichkeiten geniessen, ohne dick zu werden.

WAS IST DAS GR-PRINZIP ?

Das Prinzip des glykämischen Resultats gehört zu den wichtigsten Aspekten der Phase II. Das glykämische Resultat ist genau das, was sein Name besagt: der durchschnittliche GI aller Kohlenhydrate, die während einer Mahlzeit gegessen werden. Entscheidend ist also nicht der GI einer einzelnen Kohlenhydratquelle, sondern die kombinierte Wirkung unterschiedlicher Kohlenhydrate. Wenn Sie also während einer Mahlzeit ein hochglykämisches Nahrungsmittel essen, ist das noch nicht unbedingt eine Katastrophe für Ihren Blutzuckerspiegel und Ihr Gewicht.

WIE FUNKTIONIERT DAS GR-PRINZIP ?

Das GR-Prinzip beruht im Grunde auf den Kontroll-und Ausgleichsfunktionen des Organismus, und es erlaubt Ihnen, bestimmte hochglykämische Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, sofern Sie dazu - oder besser noch davor - Kohlenhydrate mit sehr niedrigem GI und vielen Ballaststoffen essen. Wenn Sie also Kohlenhydrate mit einem GI über 50 essen, können Sie deren Effekt auf Ihre Bauchspeicheldrüse durch den Verzehr eines Nahrungsmittels mit sehr niedrigem GI ausgleichen.Ein Beispiel: Ein Kartoffelgericht treibt den Blutzuckerspielgel bekanntlich in die Höhe, während Gemüse mit vielen Ballaststoffen und niedrigem GI ihn nur leicht steigen lässt. Essen Sie nun beides zusammen, pendelt sich der Blutzuckerspiegel zwischen beiden Werten ein, je nachdem wie hoch der Anteil an Kartoffeln und Gemüse bei der Mahlzeit jeweils ist.

DIE GRENZEN DES GR-PRINZIPS

Das GR-Prinzip ist keine feste Formel, sondern eher eine Faustregel für den Fall, dass Sie in Phase II Kohlenhydrate mit einem GI über 50 essen möchten. Um den potenziellen Schaden durch ein hochglykämisches Nahrungsmittel auszugleichen, sollten Sie stets das GR-Prinzip anwenden, indem Sie zuvor ein niedrigglykämisches Nahrungsmitel essen, denn die Reihenfolge spielt dabei eine wichtige Rolle. Essen Sie zuerst das hochglykämische Nahrungsmittel, dann bleibt Ihr Blutzuckerspiegel hoch.
Das GR-Prinzip ist also eine Art Faustregel - und das Masshalten ist der Schlüssel, wenn Sie es zur Gewichtskontrolle anwenden. Denn überschüssige Kohlenhydrate werden in Körperfett umgewandelt, egal wie hoch ihr GI ist. Wenn Sie also eine grosse Portion Kartoffeln essen, sollten Sie sich keineswegs zum Ausgleich eine ebenso riesige Portion Brokkoli schmecken lassen. Zu berücksichtigen ist nämlich nicht nur das glykämische Resultat, sondern die Kohlenhydratkonzentration einer Mahlzeit."

Bearbeitet von: Plasta am: 06.12.2006 14:52:12 Uhr
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