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Diabetes II

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Seite: von 2

simona
Senior Member

Österreich
101 Beiträge

Erstellt am: 04.08.2003 :  17:06:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
liebe M fans,

meine oma hat diabetes II, ist in hohem alter (über 80) und sehr rüstig. sie muss jedoch insulin spritzen seit einigen jahren.

hat jemand erfahrung mit diabetes II und MM?
vielen dank für euren input,

lg
simona

flippy
Senior Member

Schweiz
124 Beiträge

Erstellt  am: 05.08.2003 :  07:23:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simone,

Toll noch ein aktives Mitglied in unserem "Club". Mach weiter so

Mein Onkel hat auch Diabetes II und hat auf MM umgestellt (vor ca. 1/2-Jahr) er konnte sogar die Insulindosis leicht senken.

Gruss
Flippy
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 05.08.2003 :  08:33:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, ich bin selbst Diabetikerin Typ II und bin seit März auf Insulin eingestellt. Seit ich ab Ende Mai die MM anwende, konnte ich einige Insulin-Einheiten heruntergehen und bin bestens eingestellt. Versuche die Insulin-Einheiten weiter zu senken. Je weniger um so besser. Spritze morgens Langzeit-Insulin (Lantus mit 24 Std. Wirkungsdauer ) und Kurzzeit-Insulin (Humalog - 1 Std. Wirkungsdauer) direkt zur Mahlzeit (Frühstück, Mittag, Abend).
Erst seit ich mich mit der MM ernähre, geht es mir gesundheitlich so richtig gut. Nur mit dem Abnehmen geht es noch etwas langsam voran.
Aber das wird auch noch besser werden. Herzlichst Ricki

Este
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simona
Senior Member

Österreich
101 Beiträge

Erstellt  am: 05.08.2003 :  12:39:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo M fans,

vielen dank für eure inputs. hoffentlich kann ich meine oma davon überzeugen, sie hat nämlich in letzter zeit so viel zugenommen (10kg) und ist unglücklich darüber.

muss man bei diabetes II irgendetwas besonders beachten bei MM?

lg
simona
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 06.08.2003 :  16:51:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simona, falls Deine Oma Insulin spritzt, müsste sie die KH- bzw. BE-Einheiten in ihrem Diabetiker-Tagebuch je Mahlzeit eintragen. Evtl. die Insulin-Einheiten je nach Höhe des Blutzuckerspiegels nach oben oder unten entsprechend anpassen. Mit der MM stellt sich bei mir der Blutzuckerspiegel sehr gut ein, daß ich jetzt mit dem Spritzen der Insulin-Einheiten erheblich runter gehen konnte. Ich kann das mit meinem Essen nach der MM regulieren. Selbst hatte ich durch 8 jährige Einnahme von Medikamenten (Wirkstoff: Metformin u. a. ) ca. 15 kg zugenommen. Vor der Umstellung auf Insulin hatte ich nochmals durch "Entzug von Süßem" während der Fastenzeit 8 kg abgenommen. Durch Umstellung auf Insulin gingen meine Kilos jedoch wieder auf die 100 kg zu. Somit hatte ich ca. 2-3 kg wieder in kurzer Zeit zugenommen. Nun ist die MM mein allerletzter Versuch meine Kilos wieder zu bekämpfen. Habe langjährige alle Diätformen hinter mir gelassen (auch WW). Immer 15 kg runter und 20 kg hoch. Mein ganzer Stoffwechsel war seit Jahren entgleist und ich litt daher auch seit Jahren unter schweren Durchfällen. Diese Jammerjahre sind nun endgültig vorbei. Mir geht es jetzt mit MM bestens und wie gesagt, wenn ich den Blutzuckerspiegel ohne hohe Dosierung von Insulin reguliere, somit meine Bauchspreicheldrüse auch nahrungsmäßig entlaste, hoffe ich wieder nach und nach langsam abzunehmen.
Herzlichst Ricki

Este
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simona
Senior Member

Österreich
101 Beiträge

Erstellt  am: 06.08.2003 :  17:01:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
liebe ricki,
vielen herzlichen dank, dass du dir die mühe gemacht hast, mir das alles zu erklären und so ausführlich niederzuschreiben. ich bin sicher, dass auch andere forumleser damit freude haben werden.

ich werde meiner oma deinen beitrag zeigen.
ich wünsche dir alles gute und freue mich, dass es dir wieder gut geht!

herzliche grüße
simona
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Dickerlore
Senior Member

Österreich
106 Beiträge

Erstellt  am: 06.08.2003 :  18:16:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ricki,

ich hätte eine Bitte, ich war heute bei einer bekannten, sie ist Diabetikerin, und möchte auf MM umsteigen. Jetzt fragt sie mich, wie sie zu den brotienheiten kommt wenn sie Fleisch und Gemüse ist, Salat etc., die angeblich keine Broteinheiten haben.

Da ich mich nicht auskenne, bitte ich dich mir dies zu erklären.

Vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße, Lore
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 07.08.2003 :  19:15:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Lore,
Broteinheiten (BE)- oder auch Kohlehydrateinheiten (KE) genannt sind z. B. bei Obst, Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Magerjoghurt (u. ä.) usw. zu berechnen.
Magerquark, Fleisch, Gemüse, Salat, Käse, Fette u.v.m. werden nicht angerechnet. Schüttet auch kein Insulin über die Bauchspreicheldrüse aus.
Ich selbst habe gerade eine ambulante Diabetikerschulung bei einem sehr guten Diabetologen hinter mir und gehe regelmäßig zum Treff. Dieses würde ich Deiner Bekannten sehr empfehlen. So viel in aller Kürze. Spezielle Taschenbücher im Buchhandel erhältlich.
Tschüß Ricki

Este

Bearbeitet von: Ricki am: 07.08.2003 19:23:09 Uhr
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Dickerlore
Senior Member

Österreich
106 Beiträge

Erstellt  am: 07.08.2003 :  21:03:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ricki,

vielen Dank für deine Aufklärung, ich werde ihr auch den Rat zur Diabetikerschulung weitergeben.

Liebe Grüße, Lore
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simona
Senior Member

Österreich
101 Beiträge

Erstellt  am: 13.08.2003 :  09:58:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
liebe lore,

wenn ich mich recht erinnere, sprachst du von einem diabetologen in Ö.
könntest du mir bitte die kontaktdaten nennen?
adress,tel.

kennt jemand einen diabetologen in Ö, der sich mit MM auskennt? ich habe gestern meiner oma (die diabetes hat) von MM erzählt und sie möchtes machen.

lg
simona
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Dickerlore
Senior Member

Österreich
106 Beiträge

Erstellt  am: 13.08.2003 :  10:22:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simona,

da muss ich dich leider enttäuschen, ich war das nicht, ich habe nur eine Anfrage für eine Bekannte gestartet.

Liebe Grüße, Lore
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 13.08.2003 :  14:01:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simona und Lore,
extra Internetseiten für Ö herausgesucht zum Thema Diabetiker. Hier werdet ihr Auskunft erhalten, wo Ihr Diabetologen in Eurer Nähe finden könnt.

Unter:
1.) https://www.diabetes-austria.com

2.) https://www.aktive-diabetiker.at

3.)www.aventis.at

4.)https://www.diabetes-ratgeber.net

Sind sehr interessante Seiten.

Grüße



Ricki

Bearbeitet von: Ricki am: 13.08.2003 23:12:00 Uhr
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simona
Senior Member

Österreich
101 Beiträge

Erstellt  am: 13.08.2003 :  14:06:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
viiielen lieben dank, ricki!

lg
simona
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 14.08.2003 :  13:00:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hier eine Kopie bzgl. Diabetes aus www.montignac.de "klick" Fragen:

Ist die Methode für Diabetiker zu empfehlen, und was muss man beachten?

Antwort: In dem Buch "Ich esse, um abzunehmen" geht Michel Montignac näher auf die Diabetes ein.

Diabetiker des Typs I müssen täglich eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen, die meistens auf die Hauptmahlzeiten zu verteilen sind. Deshalb ist der Verzehr von Fisch und fettarmem Geflügel zu bevorzugen, wozu Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index (Linsen, Trockenbohnen, Naturreis, Vollkornnudeln ...) gereicht werden.

Durch den Verzehr ballaststoffreicher Nahrungsmittel lässt sich die Insulindosis häufig verringern und Hypoglykämie völlig vermeiden.

Da Diabetes die Entstehung von Herz-Kreislauf-Störungen (Augen-, Nieren- und Koronarerkrankungen) begünstigt, die es um jeden Preis zu verhindern gilt, ist die Montignac-Methode durch ihre vorbeugende Wirkung besonders zu empfehlen, ohne jedoch den Diätplan des Diabetologen überflüssig zu machen. Die Montignac-Methode sieht folgende Maßnahmen vor:

den Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen GI, die eine Senkung des schlechten Cholesterins und der Triglyzeride begünstigen;
die Bevorzugung einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die zu einem Anstieg des "guten Cholesterins" und einer Senkung der Triglyzeride führen;
eine Gewichtsabnahme, damit sich der Bludruck wieder normalisiert
eine nährstoffreiche Ernährung (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Zink, Selen, Polyphenole, wodurch die Gefäßwände geschützt werden.
Somit kann durch diese Ernährungsweise dem Risiko von Gefäßerkrankungen, das mit Diabetes einhergeht, vorgebeugt werden.

Diabetes II

Die Montignac-Methode ist für diese Diabetesart besonders geeignet, da sie auf dem bevorzugten Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen glykämischen Index beruht.

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verringerung des GI um 14 % (durch den Verzicht auf Weißbrot und Kartoffeln und den bevorzugten Verzehr von 100 % Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Gemüse, Salat, Obst ...) bei Diabetikern eine Verbesserung der gestörten Stoffwechselfunktion bewirkt.

Die Ernährung sollte deshalb reich an Ballaststoffen sein, insbesondere an löslichen Ballaststoffen (Pektin von Äpfeln, Alginate von Algen, Pflanzenmehl- und Quellstoffe). Der Verzehr von viel frischem Obst, Gemüse und Salaten ist wichtig.

Des Weiteren empfiehlt sich eine Ernährung, die viel Mikronährstoffe enthält, da diese den Kohlenhydratstoffwechsel verbessern. (Vollkorngetreide, Bierhefe, Weizenkeime).

Diabetiker sollten auch die Zufuhr an gesättigten Fetten (Fleisch, Wurst, Butter, Vollmilchprodukte) einschränken und dafür einfach und mehrfach ungesättigte Fette bevorzugen, wie z. B. natives Olivenöl, das die Eigenschaften hat, den Blutzuckerspiegel zu senken und den Insulinhaushalt zu verbessern. Schließlich ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mind. 1,5 - 2 Liter pro Tag) zu achten.



Ricki
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Ricki
Advanced Member

Deutschland
569 Beiträge

Erstellt  am: 14.08.2003 :  13:08:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hier weitere Kopie zum Thema Diabetes II:

Februar 2001, Nr.2

Der große Hintergrund-Report

Diabetes

Das Riesengeschäft mit der Zuckerkrankheit und die alternativen Therapiekonzepte


Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Viele davon wissen gar nicht, dass sie zuckerkrank sind. Aufklärung tut dringend Not. Denn: So hilflos, wie sich die Patienten glauben, müssen sie nicht sein. BIO-Autor Norbert Messing gibt einen Überblick über die wichtigsten Zusammenhänge.


...

Von BE (Broteinheiten)
bis GI (Glykämischer Index)



Um den Diabetiker gut "einzustellen" wurden früher (fast) nur die "Brot-Einheiten" (1 BE = 12 Kohlenhydrate) gezählt. Davon ist man seit einigen Jahren mehr und mehr abgekommen. Denn Untersuchungen aus der Vollwert-Ernährung konnten belegen, das komplex in unverarbeitete Lebensmittel eingebundene Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel sehr viel moderater ansteigen lassen als beispielsweise raffinierter Zucker oder Weißmehl.

Aktuell und vielversprechend: Die Entdeckung der Langsamkeit bei den Kohlenhydraten: Neuerdings spricht man noch präziser vom so genannten Blutzuckerindex bzw. "glykämischen Index" (GI). Er trägt dem Umstand Rechnung, dass die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate tatsächlich über eine ganz eigene, unterschiedlich ausgeprägte "Resorptions-geschwindigkeit" verfügen. Nur richtet diese sich nicht unbedingt und allein nach Vollwert-Gesichtspunkten, sondern muss und kann im Einzelfall durch analytische Untersuchungen exakt bestimmt werden.

Aktueller Rat für Zuckerkranke deshalb: Möglichst Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischen Index zu sich zu nehmen.



Tipps zur
leichteren Orientierung
im Alltag


Vorsicht! Raffiniert: Eine Scheibe Weißbrot (isolierte Kohlenhydrate) führt zu einem rascheren Blutzuckeranstieg als Vollkornbrot.

Vorsicht! Verarbeitet: Ein Apfel ist dem gepressten Saft aus der Frucht oder Kompott vorzuziehen. Schon das Zerreiben oder sonstige Zerkleinern von Obst und Gemüse führt dazu, dass die enthaltenen Kohlen-hydrate sehr viel rascher zu Glukose umgebaut und ins Blut geschleust werden.

Vorsicht! Erhitzt: Auch das Kochen, Braten und Garen erhöht die Resorptions-Geschwindigkeit für Kohlenhydrate.
Günstig dagegen wirkt sich üblicherweise ein höherer Ballaststoffgehalt aus.




Den niedrigsten GI (glykämischen Index) weisen übrigens die grünen Gemüse (Salate, Kohl etc.) sowie Tomaten, Auberginen, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch mit Werten unter 15 auf. ...

Der Ansatz, die Resorptionsgeschwindigkeit bei Kohlen-hydraten genauer unter die Lupe zu nehmen und sich danach zu ernähren, hat nicht nur Anregungen für eine optimale Diabetes-Diät hervorgebracht. Wer sich nach diesen Richtlinien ernährt, nimmt auch recht zügig und ohne die sonstigen Probleme und Frustrationen ab.

Daraus hat der französische Autor Michel Montignac eine eigene Methode des "Abnehmens beim Essen" entwickelt, die inzwischen weltweit ungefähr zehn Millionen Anhänger gefunden hat.

Buchtipp: Wer mehr über den glykämischen Index und seine vielfältigen Nutzungsanwendungen erfahren will, schlägt deshalb neuerdings nach bei: Michel Montignac "Die Montignac-Methode", Artulen Verlag, € 14,80. Dort finden Sie detaillierte Tabellen zu den inzwischen ermittelten GI-Werten der einzelnen Lebensmittel. ...




Ricki
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Sternschnuppe
Junior Member

Deutschland
20 Beiträge

Erstellt  am: 14.08.2003 :  14:20:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat

Hallo Ricki,
Kompliment, Du bist ja echt topfit informiert! Interessiere mich für das Thema, da mein Vater Typ II Diabethiker ist und seit 1 Woche nach einem entsprechenden Lehrgang Insulin spritzt. Werde ihn auf dieses Forum aufmerksam machen. Daaanke!

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*schnuppe...
(wünsch dir was!)
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