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Ausdauersport ohne "schnell" verfügbare KH?

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Anadyomene
Starting Member

Deutschland
2 Beiträge

Erstellt am: 21.07.2011 :  10:59:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallöle!

Ich fahre Rennrad und MTB in den Alpen, Pyrenäen usw.
Die Türlis gehen über viele Stunden, haben viele Höhenmeter und manchmal auch noch viele Streckenkilometer.
Seither versorge ich mich während dieser Touren mit "schnell" verfügbaren KH in Form von Energiedrinks und Energieriegeln (Sponser, OatSnack, Powerbar u. ä.), die ja alle sehr viel(e) Zucker(arten) enthalten aber auch die erforderliche Energie für diese Ritte liefern.

Können die selbstgebasteleten Energieriegel aus Trockenfrüchten und VK-Flocken nach Rezeptur von MM einen adäquaten Ersatz liefern? Und was für Getränke kommen in die Flaschen?

Wer hat auf diesem Gebiet Erfahrungen und kann mir ein paar hilfreiche Tipps geben?

Würde mich über jeden Tipp freuen, da mein Aktivurlaub unmittelbar bevorsteht.

aaretaler ritzelritter
Moderator

Schweiz
1714 Beiträge

Erstellt  am: 25.08.2011 :  10:14:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sportli

Sorry, habe Deinen Thread verpasst. Interessant ist er allemal.

Trockenfrüchte und Vollkornflocken können Dir helfen über die Runden zu kommen. Selber fahre ich diese Touren auch, habe immer Trockenfrüchte und Mandeln dabei, auch WASA Fibres und mache gute Erfahrungen auch über die Pässe. Auch Die Fruchtstengel von OLLOS und LUBS schätze ich sehr, im Wissen, dass sie grenzwertig sind. Die Ollos sind in der Schweiz teuer, die Lubs trotz schwachem Euro sehr teuer.

Wenn unterwegs eine Pause mit Mahlzeit dabei ist, bevorzuge ich Tomatenspaghetti und alkoholfreien, sauren Most.

Die Wasserflasche ist abgefüllt mit Hahnenwasser, Zitronensaft und anstelle Deiner Engergieriegel mit etwas unkonformem Maltodextrin (Stärke, die verlangsamt ins Blut übergeht)

Die zweite Flasche enthält Hahnenwasser mit Schüsslersalzen (Kombination 3, 5 und 7)

Probiers aus. Schlechter als Zucker ist ein Hungerast bzw. der totale Einbruch. Das darf Dir unter keinen Umständen passieren.

Mit sportlichen Grüssen
Hausi

Bearbeitet von: aaretaler ritzelritter am: 29.08.2011 09:26:36 Uhr
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erik
Starting Member

Deutschland
7 Beiträge

Erstellt  am: 22.09.2011 :  14:17:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Glück Auf!

Als ich diesen Thread gelesen habe, habe ich mich entschieden, mich zu registrieren und ab sofort auch meinen Senf im Forum dazu zugeben - wenn es angebracht ist... Soviel also dazu. ;-)

Ich bin "ambitionierter" Läufer und seit einem Jahr nun Anhänger der MM und habe in dieser Zeit schon einige Erfahrungen bzgl. MM und Sport sammeln dürfen.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sich eine niedrig-glykämische und proteinreiche Mahlzeit vor einer sportlichen Belastung sehr positiv auf die sportliche (Ausdauer-)Leistungsfähigkeit ausübt.

Wichtig ist, dass du vor einer intensiven Belastung eine ausreichend große Mahlzeit aus niedrig-glykämischen KH mit einem GI < 50 und ca. 1 Liter mineralienhaltige Flüssigkeit (Apfelschorle, Gerolsteiner Mineralwasser [medium oder normal], andere niedrig-glykämische Flüssigkeiten mit Mangnesium-, Natrium-, Kalium-Zusatz [Iso-Getränke mit Fruktose und Süßungsmitteln]) zuführst. Nach der Mahlzeit solltest du deiner Verdauung jedoch mindestens 1 Stunde Zeit geben, bevor du losläufst bzw. losradelst.

Während der Belastung empfiehlt sich die Zufuhr von Mineralien in Form der genannten Flüssigkeiten (1/4 Liter pro 1/4 Stunde) und von "handlichen" niedrig-glykämischen KH mit einem GI < 35 (Nüsse z.B. Walnüsse, Trockenobst außer Bananen und Rosinen [GI beachten!]).

Nach der Belastung sollten vor allem Proteine mit niedrig-glykämischen KH mit einem GI < 35 (Phase I) zugeführt werden, die, während der Belastung entstandene, Muskelschäden reparieren. Zur Regeneration eignet sich u.a. auch Tomatensaft als Flüssigkeit. Kalium ist hier das Stichwort.

Ich hoffe, dass meine Antwort eine kleine Anregung geben konnte, wie man MM konform sportliche Spitzenleistung bringen kann.


In diesem Sinne: Sport frei!

EDIT:

Übrigens gibt es keine "schnellen" oder "langsamen" KH. Diese Annahme wurde von Montignac widerlegt. "Die Darmresorption aller Kohlenhydrate erfolgt unabhängig von der Komplexität des Moleküls im gleichen Zeitraum, der ungefähr eine halbe Stunde beträgt." ¹

Der Unterschied der KH liegt im Anstieg des Blutzuckerspiegels. Je höher der GI, desto höher der Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das bedeutet, dass KH mit GI > 50 sehr viel kürzer dem Körper als Energieressource zu Verfügung stehen als KH mit GI < 50.

¹ http://www.montignac.com/de/surces_lents_sucres_rapides.php

Bearbeitet von: erik am: 24.09.2011 09:14:53 Uhr
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aaretaler ritzelritter
Moderator

Schweiz
1714 Beiträge

Erstellt  am: 26.09.2011 :  15:56:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: erik

Glück Auf!

Ich bin "ambitionierter" Läufer und seit einem Jahr nun Anhänger der MM und habe in dieser Zeit schon einige Erfahrungen bzgl. MM und Sport sammeln dürfen.


Während der Belastung empfiehlt sich die Zufuhr von Mineralien in Form der genannten Flüssigkeiten (1/4 Liter pro 1/4 Stunde) .......



Wie schreibt doch Haile Gebrselassie – Marathonläufer schlechthin – in einem Interview in der Berner Zeitung BZ:

«Es ist wichtig, auf der Marathonstrecke genug zu trinken, alle fünf Kilometer. Aber nicht zu viel. 100 bis 200 Milliliter. Wer dehydriert, kann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen. Die richtigen Schuhe sind auch wichtig. Manche Leute starten mit Schuhen, mit denen sie nur 20 km laufen können. Vor allem schwere Leute tragen oft zu leichte Schuhe. Das ist ein Problem. Unterhalte dich vor dem ersten Marathon mit Leuten, die schon gelaufen sind. Dann wird es klappen»
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erik
Starting Member

Deutschland
7 Beiträge

Erstellt  am: 26.09.2011 :  16:07:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: aaretaler ritzelritter


«Es ist wichtig, auf der Marathonstrecke genug zu trinken, alle fünf Kilometer. Aber nicht zu viel. 100 bis 200 Milliliter. Wer dehydriert, kann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen.


Hallo!

Interessanter Beitrag. Da gibt mir Haile quasi Recht, wenn ich das richtig sehe. Haile läuft die 5 Kilometer im Marathon in rund 15 Minuten und empfiehlt alle 5 km 0,1 - 0,2 Liter. Da bin ich mit meiner Empfehlung 0,25 l alle 15 Minuten gar nicht mal schlecht. ;-)

Schade nur, dass Haile gestern beim Berlin-Marathon wegen Problemen aussteigen musste. Er lag zu diesem Zeitpunkt sehr gut in der Zeit und war auf (neuen) Weltrekord-Kurs. Respekt!
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rebecca1
Starting Member

Österreich
2 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2013 :  04:34:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche rebecca1's Homepage  Antwort mit Zitat
Ich hoffe, dass meine Antwort eine kleine Anregung geben konnte, wie man MM konform sportliche Spitzenleistung bringen kann.



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marie32
Starting Member


4 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2014 :  12:48:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: aaretaler ritzelritter

Zitat:
Original erstellt von: erik

Glück Auf!

Ich bin "ambitionierter" Läufer und seit einem Jahr nun Anhänger der MM und habe in dieser Zeit schon einige Erfahrungen bzgl. MM und Sport sammeln dürfen.


Während der Belastung empfiehlt sich die Zufuhr von Mineralien in Form der genannten Flüssigkeiten (1/4 Liter pro 1/4 Stunde) .......



Wie schreibt doch Haile Gebrselassie – Marathonläufer schlechthin – in einem Interview in der Berner Zeitung BZ:

«Es ist wichtig, auf der Marathonstrecke genug zu trinken, alle fünf Kilometer. Aber nicht zu viel. 100 bis 200 Milliliter. Wer dehydriert, kann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen. Die richtigen Schuhe sind auch wichtig. Manche Leute starten mit Schuhen, mit denen sie nur 20 km laufen können. Vor allem schwere Leute tragen oft zu leichte Schuhe. Das ist ein Problem. Unterhalte dich vor dem ersten Marathon mit Leuten, die schon gelaufen sind. Dann wird es klappen»




Wobei das Trinken gelernt werden muss. Gerade bei Anstrengung und Bewegung ist das gar nicht so einfach. Zudem wird einem oft kaltes Wasser gereicht, was den Körper eher belastet. Die Top-Läufer haben ja alle ihr eigenes Wasser bzw. Mixturen.
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