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 Die Montignac Methode
 GI - Der Glykämische Index
 

Getrocknete Früchte höherer GI als frische ?!?!?!

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Grassman20
Starting Member


7 Beiträge

Erstellt am: 25.03.2007 :  04:46:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,

ich wende mich an dieses Forum in der Hoffnung das mir jemand auf die Sprünge helfen kann.
Ich habe mich inzwischen intensiv mit dem Thema Abnehmen und auch speziell mit dem Thema Glykämischer Index beschäftigt.

Allerdings finde ich es sehr merkwürdig, dass getrocknete Früchte einen höheren GI als frische haben.
Klar, natürlich haben getrocknete Früchte mehr Kalorien pro Gewicht, allerdings bleibt die Prozentuale Zusammensetzung der Kohlenhydrate anscheinend erhalten: siehe z.B. auf www.foodplanner.de
Es nehmen natürlich aber nicht nur die Kalorien pro Gewicht sondern auch die Ballaststoffe pro Gewicht zu. Und ich habe gelesen das die Ballaststoffe die Blutzuckeraufnahme verlangsamen. Also sollten meiner Auffassung nach getrocknete Früchte einen niedrigeren GI als frische Früchte haben. Nun haben die aber sogar einen wesentlich höheren !
Das erscheint bei meinem Wissensstand höchst unlogisch.
Mögliche logische Konsequenz: Der GI ist nicht vom Kalorien-Gehalt pro Gewicht zu trennen oder wie?
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Frage

Wäre euch dankbar für eine Diskussion zu diesem Thema.

Bearbeitet von: Grassman20 am: 25.03.2007 04:47:17 Uhr

Kein Mitglied1
Mitglied gelöscht


634 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2007 :  14:25:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Grassman,

solche Fragen schicke ich gerne an folgende Adresse: http://www.montignac.com/de/posez_vos_questions.php

Dort bekommt man aufschlußreiche Antworten auf solche Fragen. Und hilfreich ist die Veröffentlichung der Antwort hier im Forum dann für uns alle.

Viele liebe Grüße aus Frankreich von

Danny

1. Zwischenziel (100 kg) am 22.5.2007 erreicht!



Seit 8.1.2007 (nach 2 Schwangerschaften) wieder voll dabei!

178 cm
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Grassman20
Starting Member


7 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2007 :  21:50:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Trimidy,

danke für Deinen Tip. Ich habe die Frage gleich mal an die Fachleute weitergeleitet und werde die Antwort selbstverständlich hier posten.
Kennt aber hier sonst niemand die Antwort?

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Grassman20
Starting Member


7 Beiträge

Erstellt  am: 26.03.2007 :  01:01:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo nochmal,

ich sage nur: Vergesst meine Frage und lest meinen nächstes Thema :"Berechnung des GI möglich?" dafür umso aufmerksamer.
Ich bin allerdings trotzdem auf die Antwort der "Experten" gespannt und werde die hier posten.
Bis dann also

Bearbeitet von: Grassman20 am: 26.03.2007 01:07:26 Uhr
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Grassman20
Starting Member


7 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2007 :  20:46:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So also hier wie versprochen die offizielle Antwort zu meiner obigen Frage:

Sehr geehrter Herr xyz,

vielen Dank für Ihr Interesse an der Montignac-Methode.

Der GI eines Nahrungsmittels variiert je nach Reifegrad, Lagerung, Sorte, evtl. Bearbeitung wie Zerkleinern, Pürieren, Kochen. So wird zum Beispiel für Äpfel frisch wie auch getrocknet ein GI von ca. 35 angegeben, wobei hier die Sorte und der Reifegrad einen Einfluss auf den tatsächlichen GI hat. Bei Pflaumen ist der Wert bei frischen mit 35 angegeben, bei getrockneten mit 40 - kein gravierender Unterschied.

Die GI-Werte sind teilweise Durchschnittswerte verschiedener Studien. Sie wurden auf der Basis von 50 g Kohlenhydrate ermittelt. Die GI-Werte von frischen und getrockneten Früchten unterscheiden sich in den veröffentlichten Tabellen um max. 5 Punkte.

Nahrungsmittel können sich durch biochemische Vorgänge während des Trocknens verändern - die tatsächliche Auswirkung auf den Stoffwechsel könnte aber nur in Studien nachgewiesen werden.

Siehe hierzu z. B. das Beispiel Linsen/Pommes frites/Kartoffeln in dem Buch "Die neue Trendkost". Dies zeigt, dass die Bioverfügbarkeit selbst bei identischem Kohlenhydratanteil (gleichen Kohlenhydratkalorien) stark variieren kann.

Dieses Beispiel zeigt auch, dass gerade der Kohlenhydratgehalt in Kalorien nicht in Zusammenhang mit der blutzuckersteigernden Wirkung eines Kohlenhydrats steht. Er kann um ein Vielfaches variieren.

Viel Erfolg und Freude beim Kochen, Essen und Genießen mit der Montignac-Methode.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Kiefer
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