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 Die Montignac Methode
 Phase I - Gewichtsreduktion
 

Nüsse und andere Köstlichkeiten

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Seite: von 2

Piabakken
Junior Member

Deutschland
45 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  09:33:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Liebe Hebre,

das, was Du sagst, ist doch unbedingt einleuchtend!
Wo soll denn die Energie, die nicht vom Körper verbraucht
wird, hin? Sie wird als Fett eingelagert. Da kann man noch
so konform essen. Und auch Montignac empfiehlt in seinen
Büchern möglichst FETTARM, z.B. beim Fleisch - mageres
Geflügel möglichst ohne Haut, zu essen.
Also auch ich bin der Meinung, dass man auch auf Kalorien
achten sollte. Und die, die das bisher nicht getan haben,
werden feststellen, dass sie viel schneller Gewicht verlieren.
LG
Piabakken



Beginn MM 06.02.06
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verikoko
Advanced Member

Deutschland
267 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  14:19:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also ich hab mich gestern nochmals gedanklich mit dem Thema befasst und auch noch ein bisschen dazu nachgelesen, und ich bin eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass das eigentlich genau das ist, was wir nicht sollen, auf Kalorien oder unterschiedslos auf die Fettzufuhr achten.

Es geht überhaupt nicht um eine Energiebilanz, sondern was der Körper mit der zugeführen Energie macht. Bei einem hohen Blutzuckerspiegel wird das Fett leicht zu Fettzellen umgewandelt, bei einem niedrigen nicht, mal kurz und knackig zusammengefasst. Also kann ich, wenn mein Blutzuckerspiegel im grünen Bereich bleibt, auch lustig Fett verzehren und es setzt nicht an. So versteh ich das.

Wo soll die Energie hin, die vom Körper nicht verbraucht oder eingelagert wird? Ich nehme an, sie wird wieder ausgeschieden. Es bleibt ja nicht alles im Körper drin, was reinkommt. Vielleicht wird sie auch in Wärme umgewandelt. Also ich schwitze jedenfalls wesentlich mehr, seit ich meine Ernährung umgestellt habe. Ich denke der Körper wird die übrige Energie schon irgendwie los, wenn wir ihm durch das fehlende Insulin nicht die Möglichkeit geben, sie in Form von Fett zu speichern.

Ich denke, das Problem, das bei hohem Fettverzehr besteht, ist, dass man eben tatsächlich den Blutzuckerspiegel so halten muss, dass kein Fett eingelagert wird. Und ich denke mal, dass das zum einen individuell unterschiedlich ist, und zum anderen hier auch relativ viele Fehler gemacht werden. So hab ich schon mitbekommen, dass einige hier im Forum zu Fettmahlzeiten auch Joghurt verzehren, wobei bekannt ist, dass Milchprodukte einen hohen Insulinindex haben. Auch gibt es versteckte Kohlenhydrate in Wurst oder Fertigprodukten, denen man zum Opfer fallen kann. Oder die Pausen zwischen den Mahlzeiten werden nicht eingehalten, etc. Mögliche Fehlerquellen sind viele.

Fazit: Es liegt nicht am Fett, sondern an den Kohlenhydraten, wenn wir Fett ansetzen. Dabei darf man nicht vergessen, dass bestimmte Fettsäuren besonders leicht als Fettreserven gespeichert werden können (gesättigte Fettsäuren).

Mehrfach ungesättigte pflanzliche Fettsäuren, wie in Nüssen vorhanden, sind gegenüber Insulin weniger anfällig und werden nicht so leicht eingespeichert. Von daher sind sie, wenn man alles andere beachtet, meiner Meinung nach unbedenklich bis sogar vorteilhaft, trotz vieler Kalorien.

Soviel zum Thema Kalorien/Fettaufnahme. Was das Knabbern vor dem Fernsehapparat anbelangt, teile ich die Meinung, dass man sich das besser abgewöhnen sollte und sich mit dem Essen auf die Mahlzeiten und evtl. Zwischenmahlzeiten beschränken. So empfiehlt es die MM, damit der Körper seine Nahrungsaufnahme- und seine Verdauungsphasen bekommt. Und deshalb auch komplett abgewöhnen, und nicht von Nüssen auf Rohkost umschwenken. Dem liegt schon wieder dieses Kaloriendenken zugrunde, was einfach nicht aus unseren Köpfen herauszubekommen ist, da wir es quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben.

Viele Grüße

verikoko
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Piabakken
Junior Member

Deutschland
45 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  14:39:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Verikoko,

Du hast absolut recht!
Ist hier ja sogar nochmal auf der Homepage beschrieben
"Die Montignac Methode". Wahrscheinlich ist tatsächlich
der Umstand schuld, dass einem jahrzentelang eingebleut wurde,
die Kalorienzufuhr durch Fett und Zucker einzuschränken.
LG
Piabakken



Beginn MM 06.02.06
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5xmom
Advanced Member

Deutschland
204 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  14:43:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ihr,

ich habe eine Beobachtung zu diesem Thema gemacht, die den Rückschluss zulässt, dass beides bedingt richtig ist.

Ich war 10 Tage fast nicht zuhause und konnte einfach nicht immer konform essen...

Ich habe mich daher bei den unkonformen sachen ziemlich zurückgehalten, also insgesamt weniger gegessen asl sonst (v.a. keine Erdbeeren mit Schlagsahne).

Und siehe da, stta der gefürchteten Zunahme, wiege ich sogar 2 kg weniger und habe hoffentlich jetzt wieder Schwung für die letzten Kilos.

Zunächst habe ich das nicht ganz verstanden, aber ich glaube auch, dass die verringrte Zufuhr etwas damit zu tun hat. Deshalb kann man mit MM ja auch nicht unter ein bestimmtes Gewicht kommen. Der Körper ist auf die Erhaltung seiner Art ausgelegt, d.h. er krallt sich auch die letzte kalorie, wenn man ihn lässt. MM versucht ja an dieser Stelle anzusetzen. Aber, irgendwann kommt eben auch die Energiebilanz und die Art der Fette u.ä. zum Tragen. Daher ja auch die 30-30-40 Regel.

Wernn wir GI-niedrig essen, tricksen wir den Körper ein wenig aus, aber unbegrenzt lässt der sich nicht für dumm verkaufen (deshalb geht es beim zweiten Anlauf ja auch schlechter).

Ein weiteres Indiz für den vorhandenen Einfluss der Energiezufuhr ist die GL.

Jeder muss seinen Weg gehen, knabbern ist immer Mist (Fernsehen eigentlich auch), aber wenn einige Dinge zumindest zunächst als unverzichtbar erscheinen (im Laufe meiner zeit hier hat sich vieles relativiert), dann kann man eben eine geringere Abnahmegeschwindigkeit in Kauf nehmen - darf nur nicht jammern...

lg, eure 5xmom (die jetzt in die Küche verschwindet und sich ein Pfund Erdbeeren mit Schlagsahne macht )

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verikoko
Advanced Member

Deutschland
267 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  15:45:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: 5xmom

Ich war 10 Tage fast nicht zuhause und konnte einfach nicht immer konform essen...

Ich habe mich daher bei den unkonformen sachen ziemlich zurückgehalten, also insgesamt weniger gegessen asl sonst (v.a. keine Erdbeeren mit Schlagsahne).

Und siehe da, stta der gefürchteten Zunahme, wiege ich sogar 2 kg weniger und habe hoffentlich jetzt wieder Schwung für die letzten Kilos.




Ja, es ist schon auch logisch, dass du zunächst abnimmst, wenn du weniger isst. Wenn der Körper nicht genug Energie übers Essen zugeführt bekommt, muss er an die Reserven. Das hat die Natur so vorgesehen. Das Problem ist nach Montignac, dass der Körper sich schnell auf dieses Weniger einstellt. Und dann hast du halt ganz schnell wieder den berühmten Jojo-Effekt.

Gruß

verikoko
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5xmom
Advanced Member

Deutschland
204 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  17:29:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sooooo viel weniger war es denn auch nicht, aber ich habe eben nicht 2 Portionen Kartoffelbrei gegessen und nach einem Würstchen Schluss gemacht...

Mich hat nur irriert, dass ich fast 2 Monate lang unter MM fast nichts mehr abgenommen habe und in 2 Wochenenden und 3 Tagen dazwischen bei halb konformen Essen gliech nicht nur nicht zu-, sondern sogar abgenommen habe...

MM selbst macht ja in dem Kinderbuch die Rechnung auf. wie das mit den Kalorien funktioniert, das eben 400 Kalorien aus Pommes nicht das gleiche sind wie 400 aus Linsen, sondern dass bei Linsen eben nur der geringste Teil die Gelegenheit erhält sich direkt auf den Hüften niederzulasssen; aber damit besagt er ja auch, dass die Energiezufuhr zumindest eine gewisse Rolle spielt...

Gruß 5xmom

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hebre
Advanced Member

Deutschland
1151 Beiträge

Erstellt  am: 18.07.2006 :  20:01:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich schlage vor, jeder probiert es einfach aus und stellt dann (irgendwann spätestens im Normalgewichtbereich) selbst fest, ob er auf die Kalorien achten sollte oder nicht.
Hebre

1,68m, seit Okt.2004 dabei
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verikoko
Advanced Member

Deutschland
267 Beiträge

Erstellt  am: 19.07.2006 :  07:57:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: 5xmom

MM selbst macht ja in dem Kinderbuch die Rechnung auf. wie das mit den Kalorien funktioniert, das eben 400 Kalorien aus Pommes nicht das gleiche sind wie 400 aus Linsen, sondern dass bei Linsen eben nur der geringste Teil die Gelegenheit erhält sich direkt auf den Hüften niederzulasssen; aber damit besagt er ja auch, dass die Energiezufuhr zumindest eine gewisse Rolle spielt...

][/url]



Das Beispiel soll ja gerade verdeutlichen, dass es auf die Kalorien nicht ankommt, sondern auf das, was man isst. Die Portion Pommes mit 400 Kalorien und die Portion Linsen mit 400 Kalorien, ich denke, jedem hier ist klar, dass es mit der Portion Pommes eher zu einer Gewichtszunahme kommt, und zwar aus zwei Gründen:
1.) Der hohe GI, es wird ordentlich Insulin ausgeschüttet, welches "Fett bildet", mal vereinfacht ausgedrückt
2.) Die schlechten Fette. Gesättigte Fettsäuren, die sich schnell als Fettpolster auf den Hüften wiederfinden.

Preisfrage: Wie ist es mit einer Portion Linsen á 400 Kalorien und einer Portion Nüsse á 400 Kalorien? Was ist da nach MM zu bevorzugen? Hier ist man sicher eher versucht, den Linsen den Vorzug zu geben, da die Angst vor Fett irgendwie tief sitzt. "Fett macht fett" und derlei mehr. Nach MM dürfte es jedoch egal sein, auch wenn die Portion Nüsse mehr als 400 Kalorien hat (natürlich nur, wenn man auch die sonstigen MM Regeln einhält, also keine KH mit hohem GI dazuisst usw). Warum? Klar, die Nüsse haben einen niedrigen GI, also keine Insulinausschüttung, und sie bestehen aus den "guten" mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die nicht so leicht in "Hüftspeck" umgewandelt werden.

Jetzt kommt die große Schlussfrage (ups, heute geht mal wieder die Lehrerin mit mir durch): Kann man deswegen nun mit MM so viele Nüsse am Tag essen, wie man Lust hat?

Die Antwort ist Nein. Und zwar deswegen, weil Monti ein Ernährungsgleichgewicht empfielt, was sich zusammensetzt aus 30 % Fett (vor allem einfach und mehrfach ungesättigt), 30 % Eiweiß und 40 % Kohlenhydrate (niederer GI). Das muss zwar nicht so ganz akribisch eingehalten werden, aber wenn man sich mit Nüssen vollstopft bis zum Geht-nicht-mehr, verschiebt sich das Ganze natürlich ganz schnell ganz ordentlich. Das macht sicher nichts, wenn man es mal einen Tag macht (wenn man z.B. unterwegs ist und nichts anderes konformes hat außerNüssen), aber als Dauerernährung ist es sicher nicht zu empfehlen, da es den Stoffwechsel (Fettstoffwechsel!) einseitig belastet und eben auch nicht der MM entspricht.

@ Hebre: Es ist natürlich jedem selber überlassen, ob er zusätzlich auf die Kalorien achtet oder nicht. Ich denke jedoch, man sollte diese 30-30-40 Prozent Aufteilung nicht außer Acht lassen, und das kann leider schnell passieren, wenn man auf die Kalorien achtet und dann meistens das Fett meidet. Ich denke, da kommt man dann leicht wieder in den Jojo-Effekt rein, und denkt dannn vielleicht gar noch, das liegt an der MM, dabei hat man sie ja letztendlich gar nicht wirklich befolgt!

Viele Grüße

verikoko
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