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Kohlehydrat-Menge

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KatrinS
Junior Member


48 Beiträge

Erstellt am: 25.04.2005 :  12:16:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
HI!!

Also... ich bin nach 1,5 Jahren Montignac, immer noch nicht ganz überzeugt und mach mir so meine Gedanken über die Atkins-Ansätze. Bie Monti sind ja die Mengen egal, es geht nur um die KOmbination! Aber sollte man bei Monti nicht verstärkt an die Glychemische Last denken?

Wie ist eigentlich der Zusammenhang von Kohlehydrat-Menge und Kcal? Weil man verbrennt ja Kcal... und zunächst Kohlehydrate. Also müsste der Körper eigentlich viel mehr verbrennen müssen, wenn man viele KOhlehydrate ißt.
Aber wenn man sich die Kilokalorien von Fleisch (Kohlehydratlos) mal ansieht, haben sie viel mehr Kcal und das bedeutet man muss mehr Sport machen, um ein Stück Fleisch zu verbrennen.
Ich versteh den Zusammenhang nicht ganz - weil es wenn es um Verbrennen geht, eigentlich immer Kohlehydrate betroffen sind!
Es wär nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!

Noch eine Frage:
Unter dem Aspekt des Abnehmens: Sollte man vor Sport eher Kohlehydrate, oder Fett essen?
Weil umsoweniger Kohlehydrate man in sich hat, desto schneller gehts bei der Verbrennung an die Fettreserven... ODER??

BITTE HELFT MIR WEITER!!!

Danke

KATRIN

Leona
Senior Member

Schweiz
160 Beiträge

Erstellt  am: 25.04.2005 :  16:21:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Naja zum ersten Thema kann ich nicht viel sagen und zum zweiten weiss ich nur, dass es besser ist für Sport wenn man zuerst Kohlenhydrate zu sich nimmt man hat mer Kraft und Energie (Gilt hald für Wetkämpfe) und ich habe aber einmal gehört, dass es gut ist wenn man was Eiweisshaltiges nach dem Sport zu sich nimmt ntürlich nicht Stunden danach..

Bin jetzt aber auch kein Fitnessprofi und lasse mich da auch gerne belehren.

Liebe Grüsse

Leona


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Nudel
Advanced Member

Schweiz
683 Beiträge

Erstellt  am: 25.04.2005 :  16:37:57 Uhr  Profil anzeigen  Klicken Sie hier um Nudel's MSN Messenger Adresse anzuzeigen.  Antwort mit Zitat
hallo KatrinS

wenn du die kohlenhydrate mit gi über 35 sauber von den fetten trennst, stellt sich die frage mit der verbrennung des aufgenommenen fettes gar nicht, weil du dann kein fett ansetzt. folglich geht es nur um die verbrennung der kohlenhydrate, die ja auch keinen gi von über 50 haben sollten (in phase 1).

über kcal würde ich mir überhaupt keine gedanken mehr machen, wenn du mm machst. abnehmen wirst du, weil der körper keine reserven mehr speichert und von den fettreserven zehrt, die er bereits hat.

ich hoffe, dass dir das weiter hilft.

liebe grüsse

nudel
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Evil80
Starting Member

Österreich
8 Beiträge

Erstellt  am: 25.04.2005 :  17:18:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo KatrinS

Bin inzwischen schon seit 1 Jahr bei MM. Wobei es im ersten halbjahr sehr schnell mit den Pfunden abwärts ging , danach beinahe ein halbes Jahr Gewichtsstillstand. Habe während dieser Zeit immer und immer wieder die Bücher von MM zur Hand genommen (einerseits zur Motivationshilfe, andererseits um nochmal zu überprüfen, ob ich nicht doch etwas falsch mache).
Deshalb kann ich dir nur empfehlen, den Mythos von den Kalorien nochmals durchzulesen. Danach dürfte klar sein, daß Kalorien bzw. kcal keine genaue Rechnerei zuläßt.
Hoffe es bringt dir etwas
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Michaela2
Advanced Member

Deutschland
2730 Beiträge

Erstellt  am: 25.04.2005 :  19:15:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: KatrinS


Also... ich bin nach 1,5 Jahren Montignac immer noch nicht ganz überzeugt...



Hallo Katrin,

Du machst seit 1,5 Jahren etwas, wovon Du nicht überzeugt bist? Boah, das ist bemerkenswert! Wie schaffst Du das? Das könnte ich nicht, und das ist mein voller Ernst und auch völlig wertneutral gemeint.

Verrätst Du uns Dein Geheimnis?


Gruß,

Michaela




(Die 58 will ich, die 55 sind mein Traum! )
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KatrinS
Junior Member


48 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  12:33:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
- wenn ich ehrlich bin.... so faszinierend und toll ist das garnicht. Ich mache Montignac, Phase 1 - OHNE AUSNAHMEN - und zwar so penibel und verkrampft, dass man es mir als Essstörung anrechnet. Ich werde panisch, wenn ich zum Essen eingeladen bin und es gibt Nudeln...... ich würde nicht für viel Geld Nudeln essen, oder Reis, egal ob Aldente und Vollkornspagetti - ich werde sowas nicht essen. Ich gebe dann immer vor, dass mir Übel ist... was mir die meisten Leute jedoch nichtmehr abnehmen.
Ich muss zugeben richtig unglücklich darüber zu sein.
Mein Bruder hatte zum Beispiel KOmmunion am Sonntag und Nachmittags gabs dann großes Kuchen und Eisbuffet... ich stand mit weinenden Augen davor, weil ich es sogern essen wollte... und so große Gelüste entwickelte... konnte mich aber nicht überwinden mir einen einzigen Bissen davon zu genehmigen.
Und so geht es jeden Tag. Meine Komilitoninnen essen Spagetti, Pizza, Gummibärchen, Eis.. oder im Kino Popcorn.. und ich bin immer den Tränen nahe.
Dazu kommt, dass ich einen sehr schlechten Stoffwechsel habe und darum wirklcih zunehme, wenn ich abends mehr als einen Paprika oder einen Rettich, oder eine Gurke esse.

Es ist krank, das weiß ich, aber solang sich mein Stoffwechsel nicht verändert und ich normal essen kann, wie alle anderen Menschen auch, bin ich gezwungen Montignac Phase KATRINS (mit 100mal mehr Einschränkungen, als Phase 1) weiterzumachen.

Meine Familie will mich zu einem Psychologen schicken. Aber da geh ich nicht hin, weil der meinen Stoffwechsel auch nicht heilen kann!

KATRINS
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Leani
Advanced Member


230 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  12:40:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo KatrinS

huch - deine einstellung zum essen finde ich ehrlich gesagt, wirklich total verkrampft - vielleicht sogar wirklich krank? Du quälst dich ja da richtig durch und ich denke mir, wahrscheinlich klappt's mit dem Abnehmen nicht mehr, da du dich mental so unter druck setzst. wenn du jedesmal den tränen nahe bist, wenn du anedere leute siehst, wie sie unkonforme dinge essen ??!!!???

Hätte ich jemand in meinem Bekanntenkreis oder sogar Familie, der so das Essen scheut, würde ich ihm auch raten zu einem Psychologen zu gehen... Vielleicht wäre das gar nicht schlecht - überleg mal - vielleicht kann man dir wirklich auf diese art und weise weiterhelfen?!

Gute Besserung und lieber Gruss.



Leani
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allwine
Moderator

Deutschland
1641 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  13:04:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo KatrinS,

ich kann dir wirklich auch nur raten einen Psychologen auf zusuchen,

denn du bist nicht mehr fähig am Leben teilzunehmen so beschäftigt

bist du mit dem Zunehmen. Deine Lebensqualität ist stark gesunken

woran hast du eigentlich noch Freude.Was ist deine Stoffwechsel-

krankheit das du Zunimmst wenn du ein Stück Gemüse mehr isst

So eine Krankheit gibt es nicht,es sei denn deine Schilddrüse

powert so stark das du zugucken kannst beim Zunehmen und das

ist sehr selten.Ich will dir nichts unterstellen oder dich als

unglaubwürdig darstellen, aber man kann sich auch vieles einreden.

sorry

lg.

allwine

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rotina
Advanced Member


562 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  13:18:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sicher kann ein Therapeut nicht dem Stoffwechsel helfen, aber doch eventuell einiges an der Einstellung zum Essen.

Vor Monti war ich auch einige Zeit bei einer Therapeutin, weil ich dachte, es kann doch nicht sein, dass ich jahrelang immer mit dieser Abnehmerei rummache und ich es nicht hinkriege, mein theoretisches Wissen über Nahrungsmittel in einen "normalen" Genuss umzuwandeln, sondern mir in "Fressanfällen" Schokolade reinhaue bis mir schlecht wird .
Ich denke, es hilft allein schon ungemein, sich einzugestehen, dass hinter nicht allen, aber doch einigen Essgewohnheiten ein tieferes Problem liegt.
Mir hat es auf jeden Fall geholfen.
Denn neben all den (sinnvollen) Vorgaben von Monti, ist es zumindest für mich wichtig gewesen, dem Essen einen anderen Sinn zu geben. Also nicht Schokolade aus Frust essen, sondern sich kurzfristig anders ablenken (belohnen) und langfristig die Probleme angehen, die den Frust verursachen.
Denn ob es Schokoladeessen bis zum Umfallen oder nur ein Salatblatt am Tag essen ist, das ist nicht mehr allein ein Problem der gesunden Ernährung und des Körpers, sondern auch eins der Seele.
Mein Ziel ist es, langfristig zwar nach Monti, aber doch insgesamt "normal" mit Essen umzugehen und nicht immer alle Gedanken darum kreisen lassen und zwischen supergesund und Fressanfall mit schlechtem Gewissen hin und her zu schwanken.
Im Moment habe ich das sehr gut im Griff, aber ich werde mich nicht scheuen, auch in Zukunft - wenn nötig - fremde Hilfe in From einer Psycologin in Anspruch zu nehmen. Ein Dritter (und noch dazu entsprechend ausgebildeter) Berater hat immer Einscihten und Impulse, die man selbst nicht hat.

So, jetzt hab ich genug gelabert. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, ob er diese Art von Hilfe in Anspruch nehmen will. Finde nur, man sollte sich keineswegs schämen, dass zu tun.

Den Kampf, den Du, Katrin, da beschreibst, finde ich schon ganz schön krass. "Mit weinenden Augen vorm Buffet"?

Und was den Stoffwechsel angeht, hast Du schon mal einen Arzt konsultiert? Kann mir nicht vorstellen, dass man von mehr als einer Gurke gleich zunimmt.

Also, ich wünsch Dir, dass Du einen entspannteren Weg findest, mit Essen umzugehen.

Gruß
Rotina


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Michaela2
Advanced Member

Deutschland
2730 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  15:39:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Katrin,

laß Dich mal umarmen! Das tut mir leid, daß es Dir so schlecht geht.

Ich glaube, Du machst nicht seit 1 1/2 Jahren MM, sondern eine Mischung aus MM und kalorienreduziert. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Hast Du in den 1 1/2 Jahren denn überhaupt abgenommen? Dein Körper kann ja gar kein Vertrauen in Dich entwickeln, wenn Du ihm nicht nur Leckereien, sondern auch Kalorien verwehrst. Ich fürchte, Du steckst tief in der Jojo-Falle.

Hab' doch keine Angst vor dem Essen! Oft ist es so, daß man sogar besser abnimmt, wenn man über die Stränge schlägt, wegen der Entspannung. Wie alt bist Du eigentlich? Und wie groß und wie schwer?

Und vor allem: Magst Du Dich überhaupt? Kannst Du Dich annehmen, wie Du bist? Hast Du Stärken, die Du übersiehst?

Gruß,

Michaela




(Die 58 will ich, die 55 sind mein Traum! )
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miel
Average Member

Deutschland
57 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  17:57:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Liebe Katrin,

ich kann mich den Beiträgen, die vor mir gepostet wurden, nur anschließen. Du hast keine Stoffwechselstörung, sondern einen "heruntergefahrenen" Stoffwechsel, wie es bei kalorienreduzierten Diäten passiert. Irgendwann kommt man mit unter 1000 Kcal pro Tag aus, weil der Körper den Stoffwechsel an die geringe Nahrungszufuhr anpasst. So war es bei mir früher auch, ich kenne den Frust.
Bei mir hat MM geholfen, weil ich MM vom ersten Tag an konsequent angewendet habe. Damit meine ich nicht nur, keine Ausnahmen zu machen. Vielmehr meine ich, dass ich mich an die vorgegebenen Essenszeiten (mind. drei mal täglich) und Mengen (Sättigung!) gehalten habe. Soweit ich Dich verstehe, tust Du das nicht, zumindest Abends. Michaela hat daher recht, wenn sie sagt, dass Du trotzdem Kcal-reduziert isst, und das ist gerade nicht Sinn von MM.

Mein Vorschlag daher für Dich:
Nimm Dir das Montignac-Buch. Dort sind für 1-2 Wochen Menüvorschläge und -abläufe drin (diese Tabellen, wo steht: Montag: Früchstück: VK-Brot, Marmelade..., Mittagessen: Lachs mit Brokkoli..., Abendessen: Linseneintopf; Dienstag: Frühstück: ... usw.) und iss GENAU so, wie es dort steht. Dann bekommst Du auch wieder ein Gefühl für "normales" Essen und Dein Körper gewinnt Vertrauen. Danach kannst Du Deine Menüs dann selber erstellen.

Am Buffet kannst Du dann beispielsweise eine große Portion Salat oder andere konforme Sachen essen und anschließend etwas Süßes, das gleicht sich dann aus.
Die Gier nach Süßem lässt sich grundsätzlich mit selbstgemachten Kuchen aus konformem Mehl, Fruchtzucker etc. (Rezepte hier im Forum), Diabetiker-Schokolade mit Fruchtzucker bzw. all den anderen Sachen im Diabetiker-Regal stillen (habe heute z.B. konforme Diabetiker-Kinderschokolade von Sarotti entdeckt ;-).

Versuche das, bitte!! Du kannst uns gerne hier Deine Erfahrungen berichten oder Fragen stellen. Toll wäre, wenn Du für die nächsten 4 Wochen Deine Waage jemandem in Verwahrung gibst, das nimmt Dir den Streß. Du wirst wahrscheinlich nicht gleich abnehmen (wenn Dein BMI ca. 20 ist, soll das auch so sein), aber auch nicht zunehmen. Natürlich kann es kleine Gewichtsschwankungen geben, die sich aber selbst wieder ausgleichen, daher weg mit der Waage, sonst fängst Du bei einer kleinen (normalen!) Zunahme wieder an, das Essen zu reduzieren, und damit musst Du unbedingt aufhören.

Die Disziplin, die Du beim Essen an den Tag legst, ist übrigens bewundernswert und Du solltest diese Gabe in anderen Bereichen, z.B. Studium, Job,... nutzen!! Arbeite jedoch auch an Dir, ab und zu fünfe gerade sein zu lassen und Dich zu entspannen!!!

Alles Gute,
Miel
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hebre
Advanced Member

Deutschland
1151 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  18:24:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Katrin,
schreib uns doch bitte mal für 2-3 Tage. was Du typischer weise so ißt.
Und wie Deine Größe und Dein Gewicht sind.
Vielleicht können wir Dir dann ein paar konkrete Ratschläge geben, wie Du Deinen Stoffwechsel selbst umgewöhnen kannst. Der stellt sich nämlich auch um, wenn Du ihm das beibringst.
Dann kommst Du vielleicht mit unsrer Hilfe langsam zu einem Essen mit mehr Genuß zurück!
Hebre

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olämchen
Junior Member

Deutschland
43 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2005 :  18:54:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich bin auch erschrocken, als ich las, wie du dich quälen musst und letztendlich am (fast)Ver-Zweifeln bist, weil du keinen Erfolg siehst.

Es stellt sich für mich aber auch die Frage, in welchen Relationen sich deine Abnahme-vorstellung bewegt...Größe, Gewicht, Zeitraum usw.

Deine panikartige Verhaltensweise ist mir selber bekannt. Allerdings liegt das sehr viele Jahre zurück. 1975, als ich während meines Studiums über 1 (!!) Jahr lang die damals hoch aktuelle ATKINS-Diät durchlebte und mit Größe 38 mich zufrieden fühlte. Alle 'Angriffe' wohlmeinender Menschen über meines 'ungesunde' Ernährungsweise wies ich vehement zurück. Panik... jemand könnte mich wieder abbringen von etwas, das es mir möglich machte, mein Gewicht zu halten. Zuvor hatte ich Größe 44....

Ich war schon als Baby (1946 :D ) sehr rund und das setzte sich mit Diäten und Jojo-Effekten während der Pubertät und Studienzeit und späterer Ehezeit so fort. Immer nur 'Diäten' -- d.h. Verzicht = Hungern = Nur an ESSEN denken müssen..

Nachdem ich 1976 dann die Atkins-Diät abbrechen MUSSTE, weil mein Cholesterin-Spiegel <600 war (normal~230) und ich Herz- und Kreislaufprobleme usw. bekommen hatte, war für mich klar - diese Ernährung würde ich nie wieder wagen...Das ist bis heute so geblieben.

Nicht das Gewicht.
Ich hatte schlank geheiratet (Gr.38), dann irgendwann kamen meine Töchter zur Welt; Schwangerschaftsprobleme usw. usw. Nun ja...Nach der Abstillzeit der Jüngsten hatte ich dann Gr.52.
Damit fing ich eine'erfolgreiche' Saftfastendiät nach Dr. Lützinger an und nahm 15 kg ab. Als es nur noch 11 kg Abnahme waren -weil ich bereits wieder zunahm im D-Zug-Tempo - 'entdeckte' ich die Weight Watchers Gruppen und wurde Mitglied. Dort nahm ich in 9 Monaten 26 kg ab.. Hatte also eine Abnahme von insgesamt 35 kg, bevor ich selber Gruppenleiterin bei WW wurde. Aus Überzeugung und Begeisterung und das 16 Jahre lange.. Leitete wöchentlich mindestens 2 Gruppen, manchmal sogar an 3 Tagen.. neben meinem wieder aufgenommenen Beruf.

Bis ich irgendwann merkte, dass das GEWICHT-HALTEN immer schwieriger wurde.. nicht nur bei mir, auch bei anderen Langzeit-WWlern und GruppenleiterInnen. Das gab mir zu denken... Ich hatte mich zwar 1997 von WW aus persönlichen Gründen (wie einige andere Gruppenleiterinnen auch) getrennt und war einer neugegründeten Abnahmegruppe beigetreten. Letztendlich basierte es aber auf der gleichen 'ausgewogenen Mischkost' -- mit Plänen und Kalorienzählen bzw. Portionen abwiegen usw. Als ich immer mehr Probleme mit meinem Gewicht bekam TROTZ penibelster Einhaltung und Rezept-Erfindungen..., warf ich das Handtuch und stieg ganz aus. 2001/2002.

Zu jenem Zeitpunkt hatte ich gerade meine zweite Scheidung zu bewältigen und war in therapeutische Beratung gegangen, wo ich 'automatisch' das ESSEN-ZUNEHMEN-ABNEHMEN mit als Thema hatte..

Die Verhaltenstherapie brachte mir allerdings keinen Erfolg hinsichtlich der Ernährung; machte mich höchstens wieder arbeitsfähig.. bis zu einem gewissen Grad. Jedoch stieg inzwischen mein Ess-Zwang ins Grenzenlose, sowie die unbewusste Absicht, mich mit Fülle zu umgeben, um NIEMANDEN an mich heranlassen zu müssen. Inzwischen hatte ich die 'fettfreie' Ernährung 'entdeckt' und schlemmte in fettlosen Süßigkeiten... So ein Schwachsinn!!....

2003 hatte ich im Sommer dann 110 kg und Gr. 56. Wollte zunächst zum 'Abspecken' irgendwo hinfahren. Habe dann aber überlegt, dass ich in den 6 Ferienwochen niemals mein ZIEL (=Schlankwerden) erreichen könnte....

Meine beste Entscheidung war, dass ich nach Aalen in das Ostalbklinikum zu Dr. Hendrischkehttp://www.psychosomatik-aalen.de/aktuell.html ging. Da war ich dann aber nicht primär zum 'Abnehmen'gelandet, sondern zu einem generellen Rundcheck meiner Psyche.(Und wegen einer neu entdeckten Fibromyalgie, einer sog. unheilbaren Schmerzkrankheit) Und das in einer nur 20-köpfigen Patientenriege, mit viel Gruppengesprächen und Maltherapie und und.. Das war das Beste, was mir passieren konnte.

In der Erstellung meines LEBENSBERICHTES (dazu brauchte ich 3 der 6 Wochen!! und zig Taschentücher zum Heulen sowie einige sehr aufschlussreiche Gespräche bei Dr. H.) gelang mir die Aufarbeitung vieler Kindheits- und Lebenserfahrungen, die ich sauber verdrängt hatte. Die mich allerdings im Thema ESSEN-MÜSSEN (Sucht, Esszwang) immer wieder einholten... und viele andere Erkenntnisse.

Als ich nach dem Klinikaufenthalt im Herbst 2003 wieder anfing, mein Leben neu zu gewichten, fiel mir manches auf, was ich als BALLAST hinter mir lassen musste, wenn ich wieder Freude am Leben finden wollte.

Wie von alleine hatte ich dann am 10.3.2004 damit begonnen, meine alten MM-Bücher herauszukramen und ERNEUT diese Art des Essens mir schmackhaft zu machen...

Denn ich hatte ja 2001 bereits mal den Versuch unternommen und 10 kg ganz leicht und spielend damit abgenommen--kurz bevor ich aus jener aus 'Diät'-Gruppenleitung ausstieg.

Und so bin ich seit 10.3. bis heute am Montignacen... Die Abnahme steht auf meinem Ticker = nahezu 20 kg!
Und dass ich mich hierher gefunden habe, das verdanke ich der lieben Michaela, mit der ich in einem anderen Forum schon sehr über MM gefachsimpelt habe...

Warum ich so ausführlich schreibe?? Wollte mich eigentlich etwas ausruhen...*ggg*

Weil ich so froh und dankbar bin, dass ich eine Ernährungsform habe, bei der ich mich satt essen kann!!!!!!!

Die lecker ist und eigentlich überall durchgeführt werden kann!

Als ich kürzlich meine Cholesterinwerte mal wieder checken ließ, waren die so 'rein', dass der neu aufgesuchte Heilpraktiker fragte, ob ich irgendwelche Mittel dafür einnehmen würde.

(Allerdings habe ich damals sehr viel weniger an leckerem Mascarpone gegessen wie zur Zeit -- Nein Spaß beiseite: Gesundheitlich war ich noch nie so gut drauf!)

Also -- nicht das Handtuch werfen, sondern die Frage stellen,
was soll die Ernährung bringen? Welche Bedürfnisse möchtest du damit befriedigen? Empfindest du Freude am Essen? Wenn nein -- womit hängt das zusammen?

Ich meine, wenn dein GEWICHTS-Leidensdruck nicht oder nie sehr hoch war, dann ist der Frust einer nicht verzehrbaren Pizza u.U. so hoch, dass du wirklich schlimm leidest.

Wenn du PHYSISCH mit der BSD Probleme hast, die nicht alleine über die Ernährungsumstellung gelöst werden können--- versuche es doch auch mal mit einem Heilpraktiker; kann ich wirklich empfehlen: Bin inzwischen die 'unheilbare' Fibro gewissermaßen am Los-Lassen und gekomme aufbauende Spritzen für meine beginnende Hüftarthrose.. Na ja, irgendwas Gutes muss sich der Mensch ja gönnen *gg* Jedenfalls sind meine Leberwerte besser als mit den Fibro-Hämmern

Wenn es PSYCHISCH ein Problem ist, dann hilft dir m.E. NUR die psycho-analytische Hilfe... so wie ich es in Aalen erlebt habe - oder woanders geht es natürlich auch..

Lieben Gruß und alles Gute..



olämchen lässt grüßen :)

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